Privatversicherung
Hausratversicherung
Schützt Ihr gesamtes Hab und Gut in der Wohnung – von Möbeln über Elektrogeräte bis Kleidung – vor Einbruchdiebstahl, Feuer, Leitungswasser und Sturmschäden. Gilt für Mieter genauso wie für Eigentümer.
Was deckt eine Hausratversicherung ab?
Die Hausratversicherung ersetzt in der Regel Schäden an Ihrem beweglichen Eigentum innerhalb der Wohnung – etwa durch Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach einem Einbruch, Feuer, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel (meist ab Windstärke 8). Typischerweise mitversichert sind Möbel, Kleidung, Elektrogeräte, Schmuck und viele weitere Gegenstände des täglichen Lebens.
Viele Tarife lassen sich sinnvoll erweitern, etwa um Elementarschäden (Hochwasser, Starkregen, Erdrutsch), Fahrraddiebstahl auch außerhalb der Wohnung oder Glasbruch. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse lohnt sich ein genauer Blick auf den Elementarschutz.
Für wen ist sie wichtig?
Für Mieter wie für Eigentümer gleichermaßen. Eigentümer benötigen zusätzlich eine Wohngebäudeversicherung für das Gebäude selbst – die Hausratversicherung deckt ausschließlich das bewegliche Eigentum innerhalb der eigenen vier Wände.
Was ist in der Regel nicht versichert?
Schäden am Gebäude selbst gehören in die Wohngebäudeversicherung, nicht in die Hausratversicherung. Normale Abnutzung und Verschleiß sind grundsätzlich ausgeschlossen, Elementarschäden nur bei entsprechendem Zusatzbaustein mitversichert. Bei grober Fahrlässigkeit hängt der Umfang der Leistung stark vom jeweiligen Tarif ab.
Häufige Fragen
Was zählt eigentlich zum Hausrat?
Grundsätzlich alle beweglichen Gegenstände in Ihrer Wohnung: Möbel, Kleidung, Elektrogeräte, Schmuck, Fahrräder und vieles mehr. Fest verbaute Bestandteile wie Einbauküchen zählen je nach vertraglicher Regelung teils zum Hausrat, teils zum Gebäude.
Deckt sie auch Fahrraddiebstahl außerhalb der Wohnung?
Viele Tarife schließen Fahrraddiebstahl auch außerhalb der eigenen vier Wände ein, oft mit einer Höchstgrenze. Das ist ein Baustein, den Sie beim Vertragsabschluss gezielt prüfen sollten.
Was bedeutet Unterversicherungsverzicht?
Er sorgt dafür, dass der Versicherer im Schadenfall nicht kürzt, selbst wenn die vereinbarte Versicherungssumme rechnerisch zu niedrig gewesen wäre – vorausgesetzt, die Wohnfläche wurde korrekt angegeben. Ein sinnvoller Baustein in praktisch jedem guten Tarif.
Ist grobe Fahrlässigkeit mitversichert?
Das ist tarifabhängig. Viele moderne Verträge verzichten ganz oder teilweise auf die Einrede grober Fahrlässigkeit, ältere Tarife kürzen die Leistung in solchen Fällen häufig deutlich.
Brauche ich als Mieter auch eine Wohngebäudeversicherung?
Nein. Als Mieter sichert die Hausratversicherung Ihr eigenes Hab und Gut ab, für das Gebäude selbst ist Ihr Vermieter über eine Wohngebäudeversicherung verantwortlich.